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P r e m s e r P x i S v z i e z o r S w z c h e i r e i s P P e a r n f c o e r m S u i s i o
    Nominationen 2017!
  • Nicolas Cilins & Tina Smoljko GE / VD

    Der Grat ist schmal zwischen persönlichem Interesse und öffentlicher Verantwortung: Allein die Aussicht auf Profit könnte ethisch einwandfreie Positionen ins Wanken bringen. In der Versuchsanordnung von Nicolas Cilins und Tina Smoljko steht unser Vermögen in zweierlei Hinsicht auf dem Spiel. Als bares Geld und als Treibstoff sozialer Regelwerke und politischer Entscheide.

    Nicolas Cilins, Bricofutur, video 20' and installation, 2016 (Copyright Nicolas Cilins)
    Nicolas Cilins (with Yan Duyvendak & Nataly Sugnaux), ACTIONS, theatrical performance 90', 2016 (Copyright Jorge Cadena/Nicolas Cilins)
    Tina Smoljko, Les étapes du destin, performance, 2016 (Copyright HEAD 2016)
  • Gregory Hari ZH

    Er traut der kollektiven Erinnerung und schöpft aus der Erzählkraft von Bildern und Ritualen. Darum kann Gregory Hari subjektives Erleben ebenso zur Partitur erheben wie Splitter aus Film- und Populärkultur. Affektiv sind seine Darbietungen, verführerisch seine Stoffe und durchlässig seine Identität. Weder im Schauspiel verwurzelt noch in der Musik ganz daheim, hält sich der Performer in Anspielungen auf.

    «close your eyes give me your hand darling», Pauline Schafferus, Eliah Maag, Geraldine Honauer, Steve Laurent Graf, Urs August Steiner, Sarah Geiler, Foto: Counter Space
  • Leo Hofmann ZH

    Spieler sind Spielzeug, Technologie ist Prothese, und wenn das nomadische Wesen von Musik auf ihr eigenes, kulturelles Erbe zugreift, ist nichts so weit weg wie das stilisierte Gefühl. Wenn Leo Hofmann als Erfinder, Interpret und Improvisator Sprache, Stimme, Bewegung und Technik zerlegt und neu ordnet, wird auch Verletzlichkeit zum Thema.

  • Jérôme Leuba GE

    Unscheinbar sind die Symptome, wenn das Reale einen doppelten Boden bekommt. Wenn ihnen Jérôme Leuba eine Orts- oder Zeitverschiebung zumutet, unterwandern ganz gewöhnliche Gesten wirksam unsere Wahrnehmungsmuster. Als «Living Sculptures» hinterlassen seine performativen Setzungen diskrete Spuren. Und weil er sie nicht am eigenen Leib austrägt: Könnte dein Gegenüber, dein Nachbar ein Performer sein?

    battlefield #37 / focus living sculpture, 2008, Art Cologne (art fair) © Jérôme Leuba
    battlefield #120 living sculpture, 2016 .perf, Geneva © E. Bayard
    battlefield #95 / gaze living sculpture, 2014 Le Mouvement, Swiss sculpture exhibition, Biel © Jérôme Leuba
  • Annina Machaz & Mira Kandathil ZH

    Bewunderung kann Antrieb sein und Spiegelung ein Motor, die eigenen Möglichkeiten auszureizen. Ikonische Frauenbilder – Monroe, Winehouse – haben sie sich in ihrer letzten Produktion als Alter Egos vorgeknöpft. Rückhaltlos, ohne Scheu vor Trash und Glamour setzten sich Annina Machaz und Mira Kandathil über Schamgrenzen hinweg – als wäre der Tanz zwischen Power und Gefährdung ihre eigentliche Könnerschaft.

  • Dawn Nilo BL

    Die Grenzen sind fliessend zwischen Improvisation, Alltag und Poesie, und wie soll man die Sphären auch trennen: Performance findet immer statt, es fragt sich nur, was man isoliert in Raum und Zeit und welches Werkzeug gedanklich Neuland erschliesst. So kommt Absurdes ins Spiel in Dawn Nilos kritisch-kreativer Gegenwartsanalyse – und eine Öffnung hin zum scheinbar Verrückten.

    Das Haus des Narren, 2014
    Umstülpen, 2016
    The Kingdom of Fools, 2017
  • Ramaya Tegegne GE

    An den Rändern fokussierter Aufmerksamkeit und abseits beglaubigter Ordnungen: Dort, wo die Dinge noch im Werden sind, zeigt sich die Materie des geteilten Interesses weich und verhandelbar. Ortsspezifisch sammelt Ramaya Tegegne Stimmen, empathisch nimmt sie unterschiedliche Haltungen ein und wird im Lesen zur Mittlerin von Meinungsbildern – einer sozialen Kartografie.